J a h r e s b e r i c h t 2 0 0 9 d e s P r ä s i d e n t e n
17. Januar, Fondue Plausch im Planwagen Wurde abgesagt, da sich leider zu wenig Teilnehmer angemeldet hatten um einen Planwagen zu besetzen.
07. Februar, General Versammlung
21. März, Poulet Flügeli Essen, Rest. Rössli Büblikon Nach zwei Jahren Pause fuhren wir wieder mal nach Büblikon zum Poulet Flügeli essen. Die „Chicken Wings“ waren wie immer sehr gut gewürzt und es gab reichlich davon.Auch das Riesen Cordon Bleu mit 750 g fand einige Geniesser. Wenn der Appetit dann doch nachlassen sollte ist es kein Problem. Der Rest soll angeblich zu Hause genau so gut schmecken. Alufolie sei Dank!
18. April, Go-Kart Plausch (Fimmelsberg) mit Nachtessen Als wir dieses Jahr in Fimmelsberg waren, gab es eine Überraschung. Der bekannte Tourenwagen Rennfahrer Jörg Müller war für einen Event anwesend. Er fährt dieses Jahr in der WTCC für BMW Deutschland die Tourenwagen Weltmeisterschaft. Einige von uns kennen ihn persönlich. Wir haben zusammen mit ihm beim Peter zu Hause ein Formel 1 Rennen geschaut. Wir hofften natürlich, dass er mit uns ein Rennen fährt. Er wollte aber nicht mehr, da er schon ein Bierchen getrunken hatte. Schade, wäre schon toll gewesen uns mal mit einem Profi zu messen. So fuhren wir unser Clubrennen und der Sieger war wie letztes Jahr Markus. Ich versuchte alles um dranzubleiben, aber über 30 Runden war gegen den Sportpräsi nichts zu machen. Der fuhr Runde für Runde absolut sauber und ohne sichtbare Fehler. Mit einer Sekunde Rückstand wurde ich zweiter gefolgt vom Peter und Thomas.Das Abendessen nahmen wir ganz in der Nähe von der Kartbahn ein.
09. Mai, Mongolisch Essen, Rest. Barbaro, Wettswil a. Albis Auf der Hinfahrt nach Wettswil fuhr ich das erste Mal über die Westumfahrung von Zürich.Zu der Zeit gab es einen heftigen Niederschlag. Auf der Autobahn fühlte man sich eher als Bootskapitän, weniger als Autofahrer, so viel Wasser stand auf der Fahrbahn. Aber es hat sich gelohnt. Wir konnten den ganzen Abend die Spiesse selber zusammenstellen und grillieren. Auf dem Parkplatz stand an diesem Abend ein neues Auto, der M6 vom Jürg. Auf dem Nachhauseweg kam es zu einigen Wendemanövern, unsere Navis waren noch nicht mit den neusten Daten der Westumfahrung versehen. Also wie früher, nach Beschilderung fahren und die freundliche Stimme ignorieren.
20. Juni, Portugiesisch Essen, Rest. Frohsinn, Rafz Schon wieder essen? Ja, nach dem Jahresprogramm wäre unser Europatreffen in Portugal gewesen. Irgendwie klappte es mit dem Veranstalter nicht und so wurde das Treffen kurzerhand abgesagt.Als Ersatz haben wir portugiesisch gegessen, damit wir doch etwas zum Thema haben.Kurzfristig gab es dann doch noch ein bescheidenes Treffen in Portugal, welches vom Autoklub ausgeschrieben wurde. Ausser Rosetta wollte aber niemand hinfahren. Nach dem Bericht von Rosetta soll es ein tolles Treffen gewesen sein. Sie war geflogen und nahm sich ein Mietauto, einen VW!
11. Juli, Minigolf in Wädenswil Ich war an diesem Wochenende nicht Anwesend. Wie ich erfahren habe, wurde auf der Schönegg Minigolf gespielt. Dieses Jahr wurde Michi erster gefolgt vom Markus und Steffi.Da es dieses Jahr mit der Reservation im Restaurant nicht klappen wollte, wurde das Abendessen auf einem Schiff in Wädenswil eingenommen. Einige Mitglieder waren mit dem Lokalwechsel nicht mal so unglücklich, da Preis und Leistung auf der Schönegg für sie nicht mehr stimmte.
8. August, Bogenschiessen Also der Samstag war eher kühl und es gab den ganzen Tag heftige Niederschläge.Ich war überrascht, dass das Bogenschiessen so durchgeführt wurde. So standen wir mit dicken Jacken im Unterstand und schossen auf die Scheiben, die auf der Wiese standen. Beim Pfeil holen waren aber nicht alle dabei. Die Pfeile haben sich zum teil recht tief in die Scheiben reingebohrt und waren schwer wieder rauszuziehen, das ganze noch bei Regen. Als weitere Steigerung wurden Ballone an der Scheibe befestigt. Es war gar nicht einfach die Ballone zum Platzen zu bringen, sie wichen zum Teil aus. Als Sonderpreis habe ich einen kleinen roten Ballon oben rechts befestigt. Dumm nur, dass ausgerechnet Thomas der nächste Schütze war und er sich sogleich den Sonderpreis sicherte.Er war aber mit Abstand der beste Schütze im BMW Club.Danach ging es zum Restaurant Frohsinn für das Abendessen. Nebst dem sehr gutem Essen ist es für das Umfangreiche Grappa Sortiment bekannt. Der Wirt kennt die Produzenten persönlich.So gab es als Sonderpreis einen Grappa für Thomas. Übrigens, Sabine fuhr Thomas nach Hause, nicht das jemand denkt wir fahren angetrunken herum!An dieser Stelle möchte ich dem Bogenschiessverein und Peter danken. Wir haben einen weiteren Einblick in eine Sportart bekommen, die auf höchster Konzentration und weniger auf Kraft basiert. Ähnlich wie die schon ausprobierten Sportarten Curling, Golf und Armbrustschiessen.
4. - 6. September, BMW Welt, München Am Freitagmorgen ging es los nach München. Damit jeder so schnell fahren kann, wie er will,treffen wir uns kurz vor München in einer Autobahnrastätte wieder. Nachdem alle vollzählig waren, fuhren wir zum bekannten Hotel Karl Theodor.Wir bekamen alle wieder diese Suiten, Zweigeschossig mit Büro, Internet Anschluss, Küche, zwei Balkone, zwei TV und ….also der Hammer und das für den BMW Club Spezialpreis! Da wir an dem Freitag die letzte Führung in der BMW-Welt bekommen haben, konnten wir in aller Ruhe Mittagessen, die Zimmer beziehen und das erste Weizenbier genehmigen (Das erste ist immer das Beste). Um 16.00 Uhr begann unsere Führung in der BMW-Welt. Sehr interessant war die Auslieferung der neuen Autos. Da haben sich wahrscheinlich einige Clubmitglieder auch auf dem Sofa sitzen sehen beim nächsten neuen BMW. Auch das Gebäude selber ist interessant gestaltet. Es ist einen Wirbelsturm ähnlich mit einem wilden vorderen Teil und einem ruhigen hinteren Teil entworfen. Sämtliche Glasscheiben sind Unikate und wurden einzeln ausgemessen und hergestellt. Nach der Führung gingen wir zu den Shops und kauften uns BMW Accessoires, die Auswahl war aber auch riesig. Wie immer in München, geht es einmal zum Abendessen in den Haxnbauer. Die meisten nahmen einen halbe Haxen mit einem Weizen, so richtig deftig. René nahm wie immer eine ganze Haxe und dann noch den Rest, den seine Familie übrig liess. Von Jahr zu Jahr sieht er immer bayerischer aus,wenn er das nächste mal noch mit den Lederhosen kommt, na dann… Am Samstag nach dem Ausschlafen gab es wie immer eine individuelle Einkaufstour um den Marienplatz. Anschliessend ging es zum Hauptbahnhof wo wir unsere Mietvelos bekamen.Hugo musste sich von den Hilfs-Sheriffs noch etwas anhören, weil er auf dem freien Gelände im Bahnhof Velo gefahren ist! Typisch, bei anständigen älteren wird sogleich zurechtgewiesen und bei Randalierern weggeschaut. Wir fuhren hauptsächlich auf den Velowegen zum englischen Garten.Beim See nahmen einige ein kleines Radler mit Weisswürstel ein. Überraschenderweise blieben dieses Jahr alle auf ihren Velos sitzen, auch Sabine wurde diesmal nicht gerempelt. Mag sein, dass ohne Toni das „Schneiderlis“ nur halb soviel Spass macht.Zum Abendessen ging es zum Rathauskeller am Marienplatz. Der Keller ist so riesig, den muss man gesehen haben. Für den Club haben sie in einem neu eröffneten Teil Plätze reserviert. Einige konnten ihr Abendessen auf einem Sofa einnehmen, was vor allem unsere Familien freute. Da wurde es auch schon wieder Sonntag und wir fuhren noch zum neu eröffneten BMW Museum.In der BMW Welt gibt es ein Parkhaus mit endlich mal normalen Parkfeldern für die heutigen Autos.Also über die elegante Brücke rüber zum Museum was von aussen nicht anders als früher aussieht.Aber im Innern hat sich einiges getan. Der Hauptteil ist neu in einem Nebengebäude, was früher für Führungen benutzt wurde, untergebracht. So gingen wir los und kamen an eine grosse Wand, wo Motorräder aufgehängt sind. Für mich gab es eine erstaunliche Ansicht der K1 von unten. Aber hallo der „Joghurtbecher“ ist sogar unten Vollverschalt. Mit dem Motorradel könnte man glatt in die Waschanlage. Nun zum Glück für mich war ja bekanntlich die K1 mehr oder weniger ein Flop, was Peter aber nicht vom Bewundern abhält…In der Halle mit den M Fahrzeugen kamen alle auf ihren Kosten, egal ob M1, M3, M5, M6 alles war vertreten. Wir sahen noch eine M1 Studie, so könnte man die Flunder ohne weiteres auf die Strasse schicken. Da waren auch noch einige BMW Rennfahrzeuge, von Tourenwagen bis zum F1 ausgestellt. Nimmt mich nur wunder was mit dem F1 nach dem Ausstieg geschieht, da hat BMW nach meiner Meinung zu schnell gehandelt und einen Imageverlust erreicht.Nachdem ich das Museum durch das Drehkreuz verlassen hatte, hörte ich auf einmal ein Geklapper und anschliessend lautes Gelächter hinter mir. Wie sich herausstellte, wollte Peter durch das Drehkreuz und drückte versehentlich einen roten Knopf…. Richtig, den Notknopf und anschliessend krachten die Arme des Drehkreuzes herunter. Es ging nicht lange bis ein Museumsangestellter das Malheur wieder richtete. Es scheint mehrmals im Tag zu passieren. Das Museum ist sehr modern und hell gestaltet. Im Vergleich zu früher bietet es wesentlich mehr Informationen zur Firmengeschichte. Mit einem Mittagshalt in der Unteren Mühle, nähe Buchloe, (ja richtig wo die Alpina’s herkommen)fuhren wir mit ein bisschen Stau in die Schweiz zurück. Nächstes Jahr ist ein mehrtägiges Jubi-Fest im Tessin geplant, deshalb gibt es im 2010 keine Besichtigung in München.
17. Oktober, Schwägalp mit Demofahrzeugen Dieses Jahr gab es eine erfreuliche Neuigkeit von BMW Schweiz. Jeder Club darf für eine Ausfahrt zwei Demofahrzeuge nach Wahl bestellen. Leider sind M-Fahrzeuge ausgeschlossen. Also wir reservierten einen Z4 und ein 135i Cabrio führ die Ausfahrt auf die Schwägalp. Aber ausgerechnet an diesem Wochenende kam der erste Schnee und alle Clubfahrzeuge und der 135i waren noch auf Sommerpneus. Ich fuhr mit dem Z4 und Winterpneus ohne Probleme Richtung Schwägalp. Die Schneedecke und der Fahrspass wurden immer grösser, bis uns ein Handyanruf zum Wenden veranlasste. An einem mehr oder weniger schneefreien Ort konnten alle die Fahrzeuge ausgiebig Probe fahren. Bei dem anschließenden Nachtessen diskutierten wir über die Fahrzeuge. Beim Z4 war das Stahldach was einen grossen Teil des eher kleinen Kofferraumes benötigt, der einzige grössere Kritikpunkt. Aber der neuste Z4 ist trotzdem der Schönere und innen gibt es jetzt auch für alle genügend Platz. Man fühlt sich zu zweit sprichwörtlich „Sauwohl“ darin. Auch der 3Liter Motor überzeugte mit dem schönen BMW-Klang den man offen am besten geniesst. Für mich war aber überraschenderweise das 135i Cabrio der Favorit. Warum? Vier Plätze für die Familie, Stoffdach, also Platz im Kofferraum und das beste, der Biturbo Motor. Wie das eher kleine Wägelchen schon ab Standgas loslegte und dank Heckantrieb knackig um die Kurven fuhr ist einmalig, richtig nach dem Werbespruch „Freude am Fahren“. Auch hier gilt besonders, offen geniessen. Der kräftige, nicht zu laute Ton und das schöne „brabbeln“ beim Gaswegnehmen sind einfach nur toll. Da braucht es kein Radio. Übrigens der Biturbo von BMW wurde auch dieses Jahr wieder von Fachleuten aus aller Welt zum besten Motor seiner Klasse gewählt. An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Durrer von BMW Schweiz für die Probefahrt bedanken. Wir haben die Möglichkeit sehr geschätzt.
14. November, Bowling mit Nachtessen Dieses Jahr fuhren wir mal nach Diesldorf zum OZ-Bowling. Wie sich im Verlauf des Abends herausstellte, ist es eine andere Bahn zum Spielen, wie die uns bekannte von Dietlikon. Es gab selten Strikes und Spares. Klar Michi mit dem Goldhändchen fehlte, aber wir alle kamen nicht an die gewohnten Punktzahlen. Nun ja, es hat uns trotzdem Spass gemacht. Mir gefiel vor allem die Beleuchtung. Mal kein schummriges UV-Licht aus der Disco-Zeit von früher. Nach dem Bowlen ging es nach Rümlang zu einem Restaurant. Da gab es Pasta und Pizza für 13.70.- den ganzen Abend lang. Pasta konnte jederzeit bei der Küche geholt werden. Auf ehemaligen Hostess Wägelchen wurden verschiedene Pizzastücke herumgefahren und man konnte sich durch die Variationen Essen bis zum abwinken. Toll, wir mussten diesmal nicht stundenlang auf unser Abendessen warten wie in Dietlikon.
19. – 20. Dezember, Skifahren in Gaschurns, Montafon Endlich ging es auf ins Ski-Weekend! Wir fuhren am Samstag früh los, unterwegs trafen wir uns mit Rosetta, Sabine und Thomas. Gemeinsam fuhren wir zum Hotel in Gaschurn. Dort warteten schon unsere am Freitag angereisten Skifahrer. Wir nahmen sogleich unsere Skiausrüstung und gingen zur Talstation der Bergbahn. Diesmal ging es an der Kasse recht flott, keine grösseren Wartezeiten. Oben angekommen wurden sogleich die Bretter angeschnallt und den ersten Hang runtergewedelt. Leider war es sehr kalt, vermute -12°C oder gefühlt noch kälter. Aber der Schnee war schön knackig und die Carving Schwünge gelangen ohne Probleme. Mit einem kurzen Aufwärmhalt in einer Skihütte verging der Morgen wie im Flug. Familie Kappeler war schon mit dem Nachwuchsskifahrer am Platzreservieren und so bekamen wir diesmal einen Tisch an der Wärme. Nach dem Essen fuhren wir noch ein wenig Ski, diesmal war sogar Sabine dabei. Letztes Jahr ging sie uns ja verloren. Da es recht kühl bei wenig Sonnenschein war, machten wir uns frühzeitig zur Zwischenstation der Gondelbahn auf. An der Talstation angekommen, mussten wir natürlich wieder Apres-Ski in Österreich ausprobieren. Ist ja auch gleich gegenüber der Bahn. Unsere Bedienung, an der vor allem Hugo seine Freude hatte, kam mit dem Wunsch von Rosetta nach Nägeli freien Jagertee ganz schön ins rotieren. Auch bei der zweiten Tasse hat sich der Gewürzgeschmack irgendwie reingeschlichen. Das Abendessen im Hotel war ausgezeichnet und anschliessend ging es noch an die Hotelbar. Am Sonntag fuhren wir nochmals bis zum Nachmittag Ski. Das Wetter war diesmal sonnig, aber wieder sehr kalt. Die beheizbaren Sessellifte waren sehr angenehm bei der Kälte, zuerst spürt man nichts, aber nach dem verlassen der Station stellt sich eine wohlige Wärme ein. Über Sinn oder Unsinn einer solchen Beheizung will ich mich nicht äussern. Auf dem Nachhauseweg war es ganz schön gesalzen auf den Autobahnen. Unsere Frontscheiben waren kaum mehr sauber zu kriegen. Hugo wollte seinen Waschbehälter an der Tankstelle auffüllen, da hat es geheissen: Wir haben nichts mehr und weit und breit ist alles ausverkauft. Zum Glück meldet das der Bordcomputer frühzeitig und so ist noch eine Reserve vorhanden. Ich wollte übrigens am nächsten Abend an der Tankstelle Waschwasser kaufen, es war auch da alles ausverkauft! Bis auf die Kälte war es ein super Skiweekend, der Pulverschnee war perfekt, am Sonntag wolkenfreier blauer Himmel. Leider haben Rosetta und Sabine ein Hotelzimmer bekommen, dass noch nicht beheizt war. Sabine fuhr mit Thomas am Sonntagmorgen nach Hause, beide waren erkältet warum auch immer….