J a h r e s b e r i c h t 2 0 11 d e s P r ä s i d e n t e n
15. Januar, Fondue Essen
Im Hafen von Wädenswil liegt ein Schiff, die MS Glärnisch vor Anker. Wir probieren ja gerne etwas Ausgefallenes aus und so trafen wir uns beim Hafen um auf dem Schiff unser traditionelles Fondue zu essen. Zuerst nahmen wir auf dem Hauptdeck unseren Apéro ein, bis alle eingetroffen waren. Anschliessend ging es zum gemütlichen Oberdeck, wo uns das Fondue serviert wurde. Die Aussicht auf den Zürichsee war toll, leider hatten sich dann aber die Scheiben im laufe des Abends beschlagen. Das Fondue war sehr gut, so haben einige nochmals ein „Kübeli geordert“. Wieder auf dem festen Land verabschiedeten wir uns und fuhren nach Hause. Ich fragte mich auf der Heimfahrt, ob ich nun nach Beschilderung der Autobahn oder nach dem Navi fahren soll. Zürich will ja bekanntlich umfahren werden.
12. Februar, General Versammlung
26. März, Erlebnisrestaurant Triibhuus, Zürich
Wir trafen alle fast zur gleichen Zeit beim Tony ein. Treffpunkt Parkplatz!Wir wurden sehr freundlich empfangen und per Handschlag begrüsst. Durch den Dschungel sind wir an unseren Platz geführt worden.Ein runder Tisch mitten in den Pflanzen und Bäumen, an dem wir alle Platz fanden. Die Speisekarte war sehr umfangreich, es hatte wirklich für jeden etwas. Sogar Cordon-Bleu war drauf, aber darauf haben wir für einmal verzichtet.Unser Kellner war ein recht unterhaltsamer Bursche. Beim bezahlen hat er einen Tischt gebracht, sein Office war geöffnet. Er rief "the next" bis alle bei ihm vorbeischauten und bezahlten.Insgesamt ein gelungener Abend, der sicher wiederholt werden kann.
23. April, Go-Kart Plausch (Fimmelsberg) mit Nachtessen
Dieses Jahr fuhren wir auf unserer „Hausstrecke“ das Go-Kart Rennen. Da wir nicht die volle Personenzahl erreichten, füllte Markus die freien Plätze mit seinen Kartclub Kollegen auf.Als wir umgezogen, mit dem Helm auf dem Kopf bereit waren, sassen unsere Kartkollegen schon unregelmässig verteilt in den Karts ???Also wenn schon, wird doch von vorne nach hinten aufgefüllt oder?Nun ja, wir als alte Hasen haben es auf den ersten Runden schon gemerkt, die haben uns die GURKEN überlassen!!So kam es wie es kommen musste, wir gaben zwar alles wurden aber nach hinten durchgereicht.Bei meinem war zwar die Motorleistung auf der Geraden gut, aber so ein heftiges Untersteuern in den Kurven habe ich noch nie erlebt. Ich versuchte alle Tricks um die vorderen Gummis einigermassen brauchbar hinzukriegen. Es nützte nichts, die rutschten wie auf Eis.Auch den Rundenzeitenvergleich mit den Vorjahren zeigte, wir verloren bis zu 2 Sekunden pro Runde. Nun ja, auch so konnten wir unsere Reflexe wieder testen und konzentrierten uns auf das Clubinterne „Gurkenrennen“ was von Markus gewonnen wurde. Beim anschliessendem Nachtessen in der Nähe waren alle wieder zufrieden.
21. Mai, Minigolf in Bassersdorf
Wie letztes Jahr fuhren wir nach Bassersdorf zum Minigolf spielen. Es war leider viel Betrieb in der Halle und so mussten wir Wartezeit in Kauf nehmen.Aber irgendwann waren alle auf den Bahnen. Diesmal waren keine Schimpfwörter zu hören, nein Gelächter wenn wieder mal ein Ball seine Bahn verliess. Wer gewonnen hat kann ich leider nicht mehr sagen, da es im 2011 keine Wertung für die Clubmeisterschaft gibt. Das anschliessende Abendessen fand wieder in Kloten im Rollis Steakhouse statt.Es empfiehlt sich schon Monate vorher zu reservieren, so gut ist es dort!
04. Juni, Ausflug mit dem BMW Club Schwäbisch Gmünd
Peter hat für unsere BMW Club Kollegen aus Deutschland eine Ausfahrt auf die Schwägalp und am Samstag ein Abendessen in einem Restaurant organisiert. Ich konnte leider nur am Abendessen teilnehmen. Den Präsi Heinz mit der first Lady Irene und noch einige vom Club Gmünd kennen wir von verschiedenen Europatreffen. Es war ein schöner Abend mit interessanten Gesprächen unter Clubkollegen. Leider stellte sich heraus, dass der Club Schwäbisch Gmünd dieses Jahr nicht ans Europatreffen in Mayrhofen kommt. Sehr schade, hatten wir doch in Vergangenheit tolle Treffen mit ihnen besucht. Heinz verdanke ich übrigens meine ersten Plätze beim Geschicklichkeitsfahren in Holland und Vogesen. Wenn er mich nicht überredet hätte, wäre ich nie gefahren. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und es hiess Abschied nehmen, bis hoffentlich bald wieder irgendwo in Europa.
25. Juni, Auto-Erlebniswelt am Bodensee
Wir trafen uns am Samstagnachmittag direkt vor dem Autobau in Romanshorn.Nach der Begrüssung wurde uns die Entstehungsgeschichte erklärt. Schön, dass es Autoliebhaber gibt, die ihre „Schätze“ in die Ausstellung geben. So kam fast jeder auf seine Kosten und erblickte das eine oder andere Lieblingsauto neben BMW natürlich.Ja wir Bayernfans bekamen leider nicht sehr viele BMW’s zu sehen, aber ein weisser M1 war dann doch noch aufgetaucht. Eines meiner Traumautos nebst dem letzten richtigen Ferrari?Dem F40, der noch unter Enzo Ferrari entstandene rote Renner. In der Abteilung von den Rennwagen gab es unter anderem einige originale F1 zu bestaunen. Interessant war der Vergleich von den älteren zu dem aktuellen. Die Alten waren zusammen gebastelte Kisten und die Neuen ausgefeilt und verkleidet bis zur letzten Schraube. Da sieht man schon wo die Millionen hingehen von einem heutigen Top Team. Ob nun die Rennen mit dem „High tech Boliden“ spannender sind überlass ich euch. Ich freue mich jedenfalls auf die DTM 2012 mit BMW! Anschliessend fuhren wir zum Abendessen in die Nähe von Zürich. Es gab Cordon Bleue in einem kürzlich in der Zeitung empfohlenem Restaurant. Bis auf eine Fehlbestellung waren alle zufrieden mit dem Essen.
07. – 10. Juli, 47.BMW Europatreffen in Mayrhofen (Zillertal A)
Wir trafen uns am Donnerstagmorgen in St. Margrethen. Peter führte uns über den Bregenzerwald und Fernpass Richtung Zillertal. An diesem Julitag war es sehr warm und sonnig, ich in meinem Oldi ohne Klima, Servo und Bremsassistent, kam ich ganz schön ins schwitzen. Tja, den Fortschritt merkt man erst, wenn im Auto 33 Jahre zurückliegen.In Mayrhofen angekommen, bezogen wir zuerst unser Hotel. Dank Sabine durften wir unsere Autos in der Privatgarage vom Hotelchef abstellen. Die Einfahrt war aber nicht für alle BMW`s optimal, so kam es zu Kratzgeräuschen vom Unterboden.Anschliessend ging es in den Biergarten wo wir unser wohlverdientes Weizen genehmigten. Danach besammelten sich alle Teilnehmer auf dem Hauptplatz zur Begrüssung. Wir wurden durch die Vertretung der Gemeinde Mayrhofen und einer Musikkapelle empfangen.Das Abendessen nahmen wir im Hotel ein. Am Freitagmorgen haben wir beraten, was wir von den vielen Möglichkeiten die der Veranstalter uns gegeben hat, nehmen. Die Wahl fiel auf das Silberbergwerk in Schwaz.Zuerst bekamen wir einen silbernen Regenmantel und einen Helm verpasst. Wir sahen aus wie Simi Ammann in Salt Lake City bei den ersten Goldenen.Danach kauerten wir auf die Grubenwägelchen und wurden in einem Affenzahn rund 800m in den Berg hinein gefahren. Im innern konnten wir auf dem Rundgang wissenswertes über den ehemaligen Bergbau erfahren. Hier wurde vor 500 Jahren Silber und Kupfer mit primitiven Mitteln abgebaut. Am meisten habe ich über den steten Kampf der Bergleute mit dem Wasser gestaunt. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es 600 Männer in drei Schichten brauchte, um das Wasser in den Stollen abzuschöpfen.Irgendwann kam die Idee, zwei riesige Wasserräder in den Berg zu montieren und die pumpten das Wasser heraus. Der Durchmesser der Räder betrug nicht ganz 10 Meter! Der Rundgang war sehr gut ausgebaut und der angenehme Effekt im Sommer ist die konstante Temperatur von 12°C. Wieder am Tageslicht zurück, fuhren wir Richtung Zillertal. In Mayrhofen angekommen wollten wir den Concour d` Elegance für Automobile besichtigen. Leider haben unsere Kollegen gegen Ende der Veranstaltung ihre „Schätze“ schon entfernt. Es kam ein kleiner Schauer. Aber hallo, die BMWs sind doch nicht aus Zucker! Das Abendprogramm fand auf dem Waldfestplatz oberhalb von Mayrhofen statt. Wir wurden von der Zillertaler Tanzlmusig begrüsst. Der Eifersuchtstanz ist mir noch in Erinnerung geblieben, den die Trachtengruppe vorführte, da tönte es auf der Bühne patsch patsch….. Zum Abendessen gab es ein Zillertaler Buffet mit Selbstbedienung. Anschliessend kam die Tanzkapelle „Bergcasanovas“ auf die Bühne.Ja jetzt sind wir im Zillertal und jetzt geht die Post ab. Einige von uns tanzten angeblich auf den Tischen. Ich habe es nicht gesehen, war zu der Zeit schon beim „Schönheitsschlaf“ im Hotel. Samstag nach dem Frühstück. Wir fahren heute die Rätselrallye. Von unseren Töffkollegen, die die Ralley schon am Freitag gefahren sind, haben wir ungefähr den Ablauf mitbekommen. Mal schauen ob es für uns Autofahrer was Ähnliches gibt. Beim Briefing bekamen wir Instruktionen.Vom bekannten BWM Werbeslogan FREUDE AM FAHREN sollten wir Ortschaften mit den selben Anfangsbuchstaben anfahren und uns mit einem Stempel bestätigen lassen. So zum Beispiel M wie Mayrhofen. Bei einem Stempel von Behörden oder Polizei gibt es doppelte Punktzahl. Einige vom Club trafen sich bei der nächsten Tankstelle um den ersten Stempel zu holen. So fuhren wir gemeinsam durchs Zillertal und bogen mal nach links oder rechts zu den Dörfern ab. Wir machten nur positive Erfahrung mit der einheimischen Bevölkerung. Sie gaben uns Tipps, wo wir die noch fehlenden Ortschaften finden. Also wir Schweizer kommen da leider nicht mehr mit. Kein Wunder verbringen immer mehr Eidgenossen ihre Ferien bei unseren Österreichischen Nachbarn. Den ganzen Tag sind wir durch unbekanntes Gebiet, am Schluss bis zum Achensee gefahren. Wir fanden diese Ralley super, es gibt keine bessere Gelegenheit um Land und Leute kennenzulernen. Zurück in Mayrhofen gaben wir unsere Kontrollblätter ab und machten uns im Hotel frisch für den Hauptabend. Im Europahaus in Mayrhofen gab es zuerst die Preisverleihung. Bei der Rätselralley staunten wir, dass Kappis, die mit uns fuhren aber vorzeitig zum Dirndelkauf zurückfuhren, die besten von unserem Club waren???.Nun ja vermutlich wurde die Auswertung in der kurzen Zeit nicht so genau genommen, oder ein Dirndelkauf gibt einen Bonus…Wir sehen das ja von der sportlichen Seite und es hat vor allem Spass gemacht.Nach der Begrüssung und Ansprachen wurde das Buffet eröffnet. Ein bekannter Koch, dessen Namen ich leider vergessen habe, war fürs Essen zuständig. Ich habe selten an einem Europatreffen besser gegessen. Auch das Hauptprogramm mit den Showeinlagen war Toll, der Geiger spielte die neusten Lieder. So standen wir im laufe des Abends einige Male auf und klatschten und tanzten mit. Einige „Mädels und Buem“ haben sich eine Tracht zugelegt. Es gab eine interessante Mischung aus Tradition sprich Dirndl und den knappen Röckchen von den jungen Frauen aus St. Petersburg. Ich vermute dem Hugo hat es gefallen. Die Disco im Keller des Europahauses öffnete um 24,00 Uhr.Wir gingen aber zurück ins Hotel, da morgen unsere Heimreise bevorstand. Am Sonntagmorgen nochmals das Frühstückbuffet in unserem Hotel geniessen. Schon geht’s auf die Heimreise. Das Wetter ist ein bisschen bewölkt aber trocken. So beschliessen wir über die Silvretta Hochalpenstrasse und den Arlberg heimzufahren. Beim Hochfahren auf die Hochalpenstrasse sind wir auf einmal mit älteren Autos unterwegs? Nun ja die Auflösung: An diesem Wochenende war die 14. Ausgabe der Slivretta Classic.Mit meinem Oldi passte ich gut dazu. Unterwegs sah ich noch einen weiteren BMW e21 aus Berlin.War ich an der falschen Veranstaltung? Antwort kommt irgendwann später….Nachdem wir unsere Maut bezahlt hatten, fuhren wir über den Arlberg Richtung Heimat. Auf der Autobahn Richtung St. Gallen sahen wir dicke schwarze Wolken. Nun ja mal schauen was kommt.Und es kam ganz schlimm. Scheibenwischer Stufe 2 reichte kaum, so hat es geregnet. Auch kleine weisse Bällchen zeigten sich auf der Motorhaube. Wir fuhren trotzdem weiter. Ich rechnete mit einem Motoraussetzer bei der alten Technik wie Zündverteiler und Vergaser. Doch ohne Probleme brachte uns der Oldi durch das Unwetter nach Hause. Nun zum Fazit vom 47. BMW Clubtreffen Zillertal: Der Ort Mayrhofen im Zillertal war sehr gut ausgewählt. Das Wetter, bis auf die Heimfahrt, angenehm und meistens trocken. Die Möglichkeiten unbegrenzt, wir mussten richtig von den verschiedenen Aktivitäten auswählen weil der Tag zu kurz war. Essen, Musik und die Lokalitäten waren immer top.Im 2012 findet das BMW Europatreffen in Ungarn statt.Wann geht’s wieder mal nach München?
13. August, Tontaubenschiessen
Wurde leider mangels Teilnehmer abgesagt.
16. - 18. September Ausfahrt ins Südtirol, 20-jähriges Clubjubiläum
Dieses Jahr feiert der BMW Club Zürichsee sein 20 Jähriges Bestehen. An der GV haben wir für einen Mehrtätigen Anlass im Südtirol abgestimmt. Das Südtirol aus dem Grund, da dort vor genau 20 Jahren am BMW Europatreffen in Meran das erste Mal der BMW Club Zürichsee aufgetreten ist.Es war gar nicht einfach im September ein Hotel zu buchen, da in der Zeit Hochsaison ist. Nun, es hat doch noch geklappt und wir fuhren am Freitag los. Unsere Route führte über Flüela, Ofenpass, Umbrail und Stilfserjoch zum Hotel Rössl in Rabland, oberhalb von Meran.Nach dem Zimmerbezug probierten Steffi und ich den Hoteleigenen Schwimmteich aus. So ein Bad frei von irgendwelchen Chemikalien ist schon ein Erlebnis und schön entspannend durch die natürliche Flachuferzonen. Nach dem Abendessen genehmigten einige von uns in der Gartenlaube eine Cigarre, um das Jubiläum standesgemäss zu feiern. Am Samstag ging es nach dem Frühstück nach Meran zum Einkaufen und Bummeln. Die meisten von uns fanden etwas Passendes. Wir trafen uns alle wieder bei einem Kaffee neben dem Kurhaus.Anschliessend fuhren wir weiter Richtung Kalterersee. Irgendwo in den Rebhängen kannte Peter ein Weingut mit einer Jausenstation. Da gab es Fleisch- und Käseplatten, dazu ein wenig Wein für die Autofahrer. Ein Halt bei Gretl am See, mit einem Dessert durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Fahrt zwischen den Obstbäumen mit den reifen Äpfeln und den rasanten Schmalspurtraktoren auf den Strassen, war schon ein Erlebnis.Nachdem wir weitere Weingute angefahren und teilweise den Kofferraum gefüllt hatten, nahmen wir den Mendelpass für die Rückfahrt ins Hotel. Auf der Hochfahrt war ja noch alles in Ordnung, auch auf der Passhöhe, wo wir einen Halt einlegten, war es nur bewölkt. Was dann aber auf der Weiterfahrt abging, war schon aussergewöhnlich. Ein Gewitter zog auf und es fing an zu Hageln! Peter zog es vor, langsam weiterzufahren, es war auch weit und breit kein geeigneter Unterstand für uns vorhanden. Auf einem geraden Strassenstück fühlte ich ein vom Winter bekanntes rutschen, jetzt leuchtete auch das ASC+T auf. Ja es war sauglatt auf der Strasse. Weiter vorne mussten es leider auch zwei Motorradfahrer feststellen. Einer war gestürzt. Wir fanden auch so den Weg zu unserem Hotel und an den BMW’s war zum Glück kein Schaden entstanden. Sonntagmorgen nach dem Frühstück machten wir uns im strömenden Regen auf den Heimweg über den Reschenpass. So einen Stau durch das ganze Vinschgau bis auf den Pass habe ich noch nie erlebt. Es ging zum Teil nur im Schrittempo weiter. Also der Regen allein kann es vermutlich nicht sein. Und was sahen wir gemütlich den Reschen hochtuckern? Ein alter Traktor mit Wohnwagen aus Deutschland. Also wenn der wenigstens einigermassen rechts gefahren wäre. Aber nein, mir gehört die ganze Strasse! Er hätte seine Route besser planen sollen, so ein Egoist! Auf dem Arlberg haben wir noch was gegessen und draussen hat es winterlich geschneit.Wir hatten noch Glück und fuhren rechtzeitig weiter. Später lag Schnee auf der Passtrasse, wie wir später in den Nachrichten sahen.
08. Oktober, Bowling mit Nachtessen
Ich konnte leider nicht teilnehmen. Schade, lag doch die Bowlingbahn fast vor meiner Haustür. Wie ich vernommen habe, war die Bahn gut und das Abendessen im angrenzenden Restaurant besser als letztes Jahr? Ach ja, Michis Bestellung haben sie vergessen, dafür durfte er anschliessend gratis essen.
26. November, Testfahrten mit BMW X-Fahrzeugen
Wisst ihr noch wie es vor zwei Jahren auf der Schwägalp war? Ja wir waren mit den Cabrios im Oktober im Schnee rumgekurvt, teilweise mit Sommerpneus. Nun haben wir extra xDrive BMW’s gewünscht und hofften im November auf Schnee. Wurde leider nichts, da bis Anfangs Dezember keinerlei nennenswerte Niederschläge über die Schweiz zogen. Wir haben den neuen X3 2d und den X1 2.8i trotzdem ausgiebig getestet. Es ist schon erstaunlich, wie agil der BMW xDrive in den Kurven arbeitet. Die Antriebskraft wird blitzschnell auf die beiden Antriebsachsen verteilt. Das sonst eher „störrische“ Allradfeeling kennt BMW nicht. Da haben die Bayern wieder mal ganze Arbeit geleistet. Bei den Fahrzeugen war vor allem der neue X3 unser Favorit. Obwohl wesentlich grösser als der X1 vermochte er uns aussen und innen zu überzeugen. Beim X1 wirkte alles billiger. Wenn es BMW gelingt den nächsten X1 mit gleichen Abmessungen aber dem X3 Feeling zu bauen, Erfolg wäre garantiert! Was soll ich über den berühmten 2L Diesel schreiben? Im X3 mit Automatik kombiniert eine hervorragende Kombination für die Schweiz. Der neue TwinPower Turbo im X1 überzeugt in allen Lagen, ausser beim Verbrauch. Klar wir fuhren sportlich, aber ein Sechszylinder hätte nicht wesentlich mehr verbraucht. Der Vorteil kommt wahrscheinlich beim schonenden Umgang mit dem Gaspedal zum tragen. Die alte Weisheit, dass ein Turbo „säuft“, hat also immer noch teilweise Berechtigung. Das einzige was ich vermisst habe, den berühmten BMW Sechszylinderklang.
An dieser Stelle möchte ich mich bei BMW Schweiz für die Fahrzeuge bedanken. Wir haben diese Möglichkeit wieder sehr geschätzt.
09. – 11. Dezember, Schnee- und Ski-Opening im Montafon
Als wir am Samstag morgen beim Hotel eintreffen, sind unsere Clubkollegen, die schon am Freitag angereist sind, schon im Skianzug unterwegs. Wir haben es dieses Jahr nicht so eilig, es liegt sehr wenig Schnee und das Wetter ist diesmal warm und bewölkt. Beim Billetlösen bekommen wir einen Spezialpreis, da längst nicht alle Pisten und Anlagen offen sind. Oben angekommen was sahen wir da? Rosetta unsere letzte Skifahrerin ohne Helm hat sich nun auch einen Kopfschutz zugelegt. Hat sie nun das ganze Jahr über nach einem passenden Helm gesucht? Nun wurden die Bretter angeschnallt und den ersten Hang runtergewedelt. Nachdem wir die 4 Pisten abgefahren sind, ging es zum Mittagessen. Beim bezahlen bekamen wir 20% auf Speis und Trank. Toll so was habe ich der Schweiz noch nicht erlebt. Nach dem Mittagessen kurvten wir noch ein bisschen rum. Einige fuhren schon mit der Gondelbahn Richtung Gaschurn zum vorgezogenen Apre Ski ins Gämsjöchli. Da konnten wir dank milden Temperaturen draussen sitzen und uns mit Glühwein und Jagertee „warmhalten“. Einige gingen zurück ins Hotel. Hallenbad oder Sauna wollten auch ausprobiert werden. Einige blieben noch beim Apres Ski. Kein Problem wir sehen uns beim Abendessen im Hotel. Was ich am Tisch von meinen Apres Ski Kollegen gehört habe, nun ja es müssen einige Tassen getrunken worden sein… Das der Weihnachtsbaum vor dem Speisesaal sich hinterhältig auf Andi stürzt und er gerade noch „ausweichen kann“ ist kaum zu glauben. Dass er und Hugo auf Schadensbegrenzung machten und das Tännchen wieder mehr oder weniger gut aufgestellt haben, hätten wir gerne gesehen. Wäre sicher was für „Ups die Pannenshow“ gewesen… Nun ja, leider lagen noch verräterische Scherben von den Kugeln auf dem Boden und auch das Bäumchen hatte vorher besser ausgesehen. Aber das Hotelpersonal hat vorbildlich reagiert und am nächsten morgen erstrahlte der Weihnachtsbaum in alten Glanz, Danke. Ja der Sonntagmorgen kam und wir haben beim Frühstück beraten, ob wir einen weiteren Skitag machen. Die Mehrheit wollte nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer…. Rosetta mit dem neuen Helm, Eliane, Steffi und ich fuhren mit unseren Kindern nochmals Ski und wurden belohnt. Sonnenschein, angenehme Temperaturen und wesentlich mehr Pisten waren am Sonntag zur Verfügung. Zu Hause lag den ganzen Tag über Hochnebel.